Bewegungsmelder: Sicherheit für private Immobilien

27 Oktober, 2011 | Category: Technik

Wer in in besserer Gegend wohnt und sich schützen will, kommt um Bewegungsmelder kaum herum. Diese beherrschen heute eine ganze Palette von Features, die an Hollywood-Filme erinnern. Wenn Sie Ihr Eigenheim vom Resort in Ibiza aus über das Internet überwachen möchten, ist das längst kein Problem mehr.

Funktionen der Bewegungsmelder

Die stummen Helfer haben die Lokalität stets im Auge und werden bei Annäherung von unerwünschten Personen auf verschiedene Weise aktiv: Überwachungskameras können anfangen zu filmen, die Beleuchtung kann urplötzlich hell erstrahlen und gleichzeitig ein Alarm ausgelöst werden, auch Varianten mit Vernebelung gibt es, die Einbrecher in Panik versetzen und ihnen die Orientierung nehmen sollen. Das bietet in bewohnten und unbewohnten Häusern Komfort und Sicherheit, in Letzteren hilft es Strom sparen. Denn es muss nicht mehr über eine Zeitschaltfunktion in unregelmäßigen Abständen das Licht angeschaltet werden. Die Bewegungsmelder funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien. Infrarot arbeitet passiv, die Wärmestrahlung einer Person oder eines Tieres wird in Zonen definiert, sodass bei der Katze des Nachbarn kein Alarm ausgelöst wird. Besonders in geschlossenen Räumen ist das Prinzip bestens geeignet, wobei darauf zu achten ist, dass weder andere Licht- und Wärmequellen noch Zugluft den Melder beeinflussen. Mikrowellensender wiederum reflektieren die Oberflächen im zu überwachenden Bereich, bei Veränderungen schlagen sie Alarm. Das funktioniert über die Differenzmessung von ausgestrahlten und empfangenen Frequenzen. Die Zusammenschaltung von Bewegungsmeldern kann per UND-Verknüpfung erfolgen, erst wenn mehrere unterschiedliche Melder ein Signal identifizieren, wird eine Meldung ausgelöst. Das verhindert Fehlalarme.

Sicherheitsbedürfnis steigt

Die Bewegungsmelder werden immer besser, und sie werden immer häufiger verbaut. Bei sinkenden Preisen für High-Tech leisten sich heute auch Menschen mit mittlerem Einkommen das Gefühl, im eigenen Haus gut aufgehoben zu sein. Auch bei Abwesenheit möchte man sich keine Sorgen mehr machen oder auf den aufmerksamen Nachbarn vertrauen. Und es kostet wirklich keine Unsummen mehr, eine relativ umfassende Sicherheit herzustellen, die einen “erfolgreichen” Einbruch nahezu ausschließt. Die Rechnung ist ganz einfach: Um die heute möglichen technischen Standards zu überwinden, müssten Einbrecher so weit aufrüsten, dass es sich effektiv nicht mehr lohnt. Bewegungsmelder in Koppelung mit Alarm und Lampen tauchen im Bruchteil einer Sekunde ihren Garten in gleißendes Licht, lösen eine nervtötende Sirene aus, vernebeln komplett die Umgebung und benachrichtigen die nächste Polizeiwache. Schon leiseste Bewegungen oder Erschütterungen auch an Fensterscheiben werden erfasst, im Innenbereich zeichnen 360°-Kameras lückenlos alles auf. Das riskiert kaum noch ein Dieb.

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